Begleiterkrankungen (Komorbiditäten)

Das Tourette Syndrom wird sehr häufig von anderen Erkrankungen (Komobiditäten) begleitet.

Unter Komorbidität wird das gemeinsame Auftreten unterschiedlicher psychiatrischer Erkrankungen verstanden. Die Behandlung richtet sich nach der psychosozialen Beeinträchtigung der einzelnen Erkrankungen. Allerdings gibt es auch ein „reines“ Tourette-Syndrom ohne Komorbidität (ca. 12% der Betroffenen). Ein Tourette Syndrom mit Komorbidität wird als „Tourette-Syndrom plus“ bezeichnet.

Die nachfolgend genannten mittleren Häufigkeiten wurden anhand einer internationalen Untersuchung ermittelt.

ADHS 60 %
Zwangsstörung (OCD) 27%
Depressionen 20 %
Angststörungen 18 %
Autismus und
Asperger Syndrom
4 %
Schlafstörungen 16 %
Autoaggressives Verhalten 14 %

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